Statischer Generator oder WordPress: was der Wechsel wirklich ändert
- Rubrik
- Blogtechnik
- Veröffentlicht am
- 14. Mai 2026
- Lesezeit
- 6 Min. Lesezeit
Wir haben denselben Blog sechs Jahre lang auf WordPress betrieben und danach einen Teil auf einen statischen Generator umgestellt. Beide tragen, und keiner von beiden schreibt für Sie. Was sich ändert, ist die Art von Mühe, die Sie jeden Monat auf sich nehmen.
WordPress: bequem beim Schreiben, teuer in der Pflege
Der Editor ist da, Bilder lassen sich einfügen, für jede Lücke gibt es eine Erweiterung. Der Preis wird woanders bezahlt: Aktualisierungen, Kontrollen danach, Erweiterungen ohne Betreuer. Wer nicht gern schraubt, sollte diese Stunde im Monat fest einplanen, sonst sammelt sich stille Schuld an, die irgendwann an einem ungünstigen Tag fällig wird.
Statisch: schnell, sparsam, weniger nachsichtig
Ein statischer Generator wie Hugo, Eleventy oder Astro erzeugt HTML-Seiten, die jeder Server in wenigen Dutzend Millisekunden ausliefert. Unsere mittlere Ladezeit fiel von 1,9 auf 0,6 Sekunden, ohne dass eine Zeile Inhalt angefasst wurde. Die Kehrseite ist real:
- Veröffentlichen verlangt einen technischen Handgriff
- ein Tippfehler um 23 Uhr bedeutet einen vollständigen Neubau
- Mitschreibende ohne technischen Hintergrund bleiben vor der Tür
- Kommentare und Formulare brauchen einen externen Dienst
Der richtige Motor ist nicht der eleganteste, sondern der, der Sie an einem müden Dienstagabend nicht vom Veröffentlichen abhält.
Umstellung: was vorher feststehen muss
Eine Umstellung kostet immer mehr als geplant: Weiterleitungen einzeln schreiben, Bilder neu kodieren, Kommentare exportieren und wieder anzeigen. Wir raten nur dazu, wenn ein Problem gemessen wurde. Ein Blog, der zweimal im Monat erscheint und in zwei Sekunden lädt, gewinnt nichts. Bei uns lohnte sich der Schritt für das Archiv mit den 180 alten Beiträgen und ausdrücklich nicht für den Teil, an dem mehrere Personen gleichzeitig schreiben.